LKW ∞ LABOR FÜR KUNST UND WIRTSCHAFT
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Historie

Bereits 1965 mit der Gründung der Artist Placement Group (APG) in London gibt es erste Bemühungen, die unterschiedlichen Welten Kunst und Wirtschaft zu verbinden. Ging es damals vornehmlich um die Tatsache, aus Künstlersicht neue Kontexte und Interessensgebiete zu erschließen, hat sich die bewusst inszenierte Wechselwirkung der Felder  in den letzten 50 Jahren sukzessive weiterentwickelt, viele Publikationen, diverse Forschungsvorhaben, einige spannende Beispiele und wenige Marktakteure hervorgebracht.

 

Einer der entscheidenden Meilensteine bei der Entwicklung eines synergetischen Wirkungsraums zwischen Kunst und Wirtschaft ist die Etablierung des Konzepts der künstlerischen Interventionen, welches vor allem durch die in Schweden ansässige Organisation Tillt, als einer der Vorreiter in hunderten von Projekten sukzessive am Markt positioniert wurde.

 

In dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt Creative Clash, das in Deutschland durch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wissenschaftlich begleitet wurde, fanden erstmalig Forschungsaktivitäten auf europäischer Ebene statt.

 

Der Ansatz steckt in seiner Verbreitung noch in den Anfängen und befindet sich in einer frühen Implementierungsphase am Markt. Trotz des großen Potentials gibt es nur wenige regional agierende Anbieter, die das Bildungskapital und Veränderungspotential von Kunst bewusst einsetzen.

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